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Nicht saniert- Geld verheizt!

Nicht saniert
Geld verheizt!

 

Photovoltaik

Energiekonzept

Gemeinsam werden die Gegebenheiten des Grundstückes, die Ausrichtung des Gebäudes nach der Sonne, der Raumbedarf, die Architektur, die Haustechnik, die Energiesparprogramme, die Ausstattungsmaterialien, die Grünraumplanung etc. erfasst und harmonisch aufeinander abgestimmt.
Unser Energiekonzept sieht vor, dass wir ausschließlich natürliche Ressourcen nutzen.

Strombedarf

Öltonne Den Strombedarf decken wir durch genaue Abstimmung mit Photovoltaikanlagen, die auf dem Dach montiert werden bzw. auf Fassaden oder in Gärten.

Lassen Sie sich nicht von subjektiven Eindrücken täuschen - trotz verregneter Sommer und dunkler Wintermonate ist die Sonne in Österreich eine verlässliche und überaus ergiebige Energiequelle.

Die eingestrahlte Energie beträgt in unseren Breiten je nach Standort jährlich 850 bis 1200 Kilowattstunden pro Quadratmeter (kWh/m2). So gesehen verfügen Sie als Grundstücksbesitzer über ungeheure Energiemengen: denn diese durchschnittlich 1000 kWh/m2 entsprechen der Energie von 100 l Heizöl - in Form von kostenloser Sonnenenergie. Ein enormes Potenzial für die Solarnutzung.

Solarenergie ist architektonisch interessant, denn eine Solaranlage steigert den Wert Ihrer Immobilie und bietet heute vielfältige architektonische Möglichkeiten, die für eine individuelle und ansprechende Optik sorgen.

Genug Sonne für rentable Erträge

Die Solartechnik macht sich die täglich eintreffende Sonnenenergie, die sogenannte "Globalstrahlung" zu Nutze. Sowohl Wärme als auch Strom können aus der Strahlung gewonnen werden. Entscheidend ist dabei die Energiemenge, die trotz Absorption, Reflexion und Streuung des Sonnenlichts in der Atmosphäre den Erdboden erreicht.

Auch Jahreszeiten, Höhenlage und Einfallswinkel der Strahlen beeinflussen die nutzbare Energiemenge. In Österreich ist der Anteil der diffusen, also der indirekten Strahlung durch Bewölkung relativ hoch. Aber auch das diffuse Licht kann bei einer vom Fachhandwerker gut ausgelegten Photovoltaikanlage effektiv zur Stromerzeugung genutzt werden.

Module - je kühler desto besser

Oft wird übersehen, dass PV-Anlagen meistens bei 25°C optimal laufen.
Der Anteil direkter Sonnenstrahlen z.B. am Äquator ist zwar vergleichsweise höher als in unseren Breiten, allerdings mindern die hohen Außentemperaturen den Ertrag der Anlage durch die Erhitzung der Module erheblich. Bei den gängigen Siliziumzellen beträgt der Leistungsabfall rund 0,4% pro °C. Die kühleren Temperaturen in Österreich kompensieren also die schwächere Einstrahlung merkbar.

Netzgekoppelte Anlage

PV-Anlage Eine netzgekoppelte Anlage ist an einem großen eigenständigen Netz (typischerweise am öffentlichen Stromnetz) angeschlossen und speist die elektrische Energie dort ein. Diesen Betrieb nennt man auch Netzparallelbetrieb oder Dezentrale Energieerzeugung.

Die Einspeisung der Solarenergie in das Stromnetz erfordert nicht nur die Wandlung des Gleichstroms in Wechselstrom durch einen Wechselrichter, sondern dessen Synchronisation. Solche Wechselrichter nennt man netzgeführt. Die Anlage bzw. der netzgeführte Wechselrichter muss weiterhin die Aufnahmefähigkeit des Netzes überwachen, sodass keine Überspannungen entstehen.
In einigen Europäischen Ländern wird auf der Netzseite eine so genannte ENS benötigt, die den Wechselrichter bei einer unkontrollierten Inselbildung abschaltet.

Der Wechselrichter hat bestimmte Eingangskenngrößen auf der Gleichstromseite, die durch gezielte Verschaltung der Solarmodule zu einzelnen Strängen und eine eventuelle Parallelschaltung der Stränge erreicht werden. In vielen Fällen ist hierzu eine Unterverteilung nötig, die Generatoranschlusskasten oder auch Fotovoltaikverteiler genannt wird. Von der Gleichstromseite aus gesehen vor dem Wechselrichter wird eine Freischaltstelle eingebaut, die oft in den Fotovoltaikverteiler integriert ist. Sie dient zum Freischalten des Wechselrichters vom Solargenerator.

Vom Wechselrichter in Richtung öffentliches Stromnetz gibt es ebenfalls einen Schalter, so dass der Wechselrichter zum Beispiel zu Wartungsarbeiten sowohl gleichstrom- als auch wechselstromseitig freigeschaltet werden kann. Die Wechselstromseite führt in der Regel über einen Energiezähler in das öffentliche Netz. Mit Hilfe des Zählers wird die Vergütung mit dem örtlichen Energieversorger geregelt.

Eine Ausnahme, die keine Wandlung erfordert, ist zum Beispiel die Direkteinspeisung des Solargenerators in ein Straßenbahnbetriebsnetz. Einige wenige Pilotanlagen für eine solche Anwendung sind seit einigen Jahren in der Erprobung. Als Beispiel sei hier die Anlage auf dem Straßenbahndepot in Hannover-Leinhausen genannt.

Ertrag einer Solarstromanlage

In Österreich kann ein mittlerer Energieertrag von ca. 650 - 1150 kWh pro kWpeak (kWp) installierter Leistung der Anlage und Jahr erwartet werden. Kilowatt peak beschreibt die Nennleistung der Anlage bei maximaler bzw. idealer Sonneneinstrahlung, die jedoch nur selten erreicht wird. Vor allem in den letzten sonnenreichen Jahren gab es in Südösterreich durchaus Erträge über 1200 kWh pro Jahr und installiertem kW.

Insbesondere die höheren Werte sind jedoch nur in guten Lagen bei Freiflächen- und Dachanlagen zu erzielen. Je nach den lokalen Klimaverhältnissen kann der Wert auch etwas darüber oder darunter liegen und von Jahr zu Jahr abhängig vom Wetter bis zu 20 Prozent von den Vorjahresergebnissen abweichen. Auch eine Verschattung von Modulen oder auch nur Teilen von Modulen zum Beispiel durch Fahnenmasten, Bäume, Nachbarbebauung oder ähnliches kann zu erheblichen Ertragseinbußen führen. Teilweise sind die Erträge von Anlagen im Internet direkt einzusehen.

Der Gesamtwirkungsgrad einer Anlage ist abhängig von den verwendeten Komponenten. Die Kernkomponenten bilden dabei die Solarzellen und die Wechselrichter. Speziell letztere haben mit dem durch staatliche Förderung (EEG) verstärkten Ausbau der Fotovoltaik Verbesserungen im Wirkungsgrad und in der Zuverlässigkeit erfahren.
Beim Gesamtwirkungsgrad zu berücksichtigen ist jedoch auch, dass die Sonneneinstrahlung saisonal, wetter- und tageszeitabhängig schwankt. Der Aufwand für die Erhaltung der Versorgungssicherheit (konventionelle und atomare Grundlast-Kraftwerke sowie Gasturbinen-Spitzenlastkraftwerke) muss in der Energiebilanz bei Anlagen, die in das öffentliche Netz einspeisen, berücksichtigt werden.